Wessen Hand war das?

Stephan Schulmeister, Die Presse, 06.02.2009 | 19:02

Geld kann arbeiten, und wie! Das sehen wir erst jetzt so recht. – Zur großen Krise. Und ihrem gesellschaftlichen Kontext.

Politiker müssten sich fragen, ob sie nicht gravierende Fehler gemacht haben, indem sie sich an Losungen wie „Mehr privat, weniger Staat“ oder „Der Markt hat immer recht“ orientierten, Fehler, für die andere (Schwächere) nun zahlen müssen. Und Journalisten müssten sich fragen, ob sie nicht diese fahrlässige Politik gefördert haben, indem sie der Mode der Wirtschaftswissenschaften folgten.

Eine der klarsten Analysen der Finanzkrise, wobei die Metapher der Prozession verdeutlicht, wie viele vom “System” profitieren und wie schwierig es sein wird, grundlegende Änderungen zu erreichen.

Quelle: diepresse.com

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