KOMMENTAR VON ULRIKE HERRMANN
Die Regierung reagiert falsch auf die drohenden Staatspleiten. Bis auf Berlusconi.
http://www.taz.de/1/debatte/
Archiv für die Kategorie „Verteilung, FInanzkrise & IT“
Europa im Fehler-Loop
Mittwoch, 21. Juli 2010SPEKULANTEN – Die Logik des Bankrotts
Mittwoch, 21. Juli 2010Von Fichtner, Ullrich, DER SPIEGEL 19/2006
Nach Immobilien, Firmen, Krediten und Rohstoffen werden nun ganze Staaten zum Spielball globaler Investoren. Die Hauptakteure handeln nicht wie Schurken, sondern so, wie sie handeln müssen – Computer werden darüber entscheiden, ob Griechenland pleite ist.
http://www.spiegel.de/
GLS-CHEF FÜR SCHÄRFERE REGELN – Banker geißelt Politikversagen
Dienstag, 18. Mai 2010VON PETER UNFRIED
In der Finanzkrise wurde die GLS Bank zur Erfolgsstory. Jetzt kritisiert ihr Chef die Politik. Sie müsse den Finanzmarkt endlich schärfer regeln, die Griechenlandhilfe sei auch falsch.
http://www.taz.de/1/zukunft
ÖKONOMIN KRITISIERT EX-KOLLEGEN – “Fondsmanager sind zu zappelig”
Dienstag, 27. April 2010Sie war die Nummer eins unter Deutschlands Fondsmanagern. Dann stieg Susan Levermann aus. Im sonntaz-Gespräch kritisiert sie die Rituale der Bankenwelt.
http://www.taz.de/1/zukunft
Georg Schramm – Ästhetik der Vermögensverteilung
Freitag, 8. Januar 2010Rentner Lothar Dombrowski (G. Schramm) erklärt die Ästhetik der Vermögensverteilung. “Neues aus der Anstalt” vom 20.11.2007 (ZDF)
http://www.youtube.com/watch?v=sOgQbx9Ry9s
Sparen ist keine Lösung
Dienstag, 22. September 2009Hermannus Pfeiffer, TAZ, 16./17. Mai 2009
Für den privaten Haushalt sind sie schlecht, für die Volkswirtschaft gut: Schulden
Sparsamkeit ist keine Tugend an sich. Im Gegenteil, der Staat soll sich verschulden. Was zunächst wie eine linke Idiotie klingen mag, ergibt sich je nach Vorliebe aus dem “Kapital” von Karl Marx oder aus der “Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung” des Statistischen Bundesamts.
Quelle: taz.de
Der Beitrag beschreibt, in welche Probleme eine Volkswirtschaft kommt, in der Ersparnisse und Gewinne nicht investiert werden. Es entsteht eine Liquiditätschwemme, die die Finanzwirtschaft auf Kosten der Realwirtschaft nach oben schwemmt, mit allen negativen Auswirkungen, die die Finanzkrise 2009 deutlich gezeigt hat.
Rohstoffe: Comeback der Zocker
Dienstag, 22. September 2009Frank Hornig/ Alexander Jung, DER SPIEGEL, 15.6.09
Innerhalb von vier Monaten hat sich der Ölpreis verdoppelt, vor allem Spekulanten sind dafür verantwortlich. Die neue US-Regierung will ihnen das Handwerk legen.
Quelle: service.spiegel.de
Eine sehr plastische Darstellung der globalen Zocker-Ökonomie. Solange das Casino der Derivatenspekulation, hier geht es um Öl, nicht geschlossen ist, weil ein enormer Liquiditätsüberschuss täglich um den Globus rasen kann, solange ist in den Realwirtschaften immer wieder mit ungemütlichen Zeiten zu rechnen. Der Finanzkapitalismus ist der große Gefahrenherd für die Realwirtschaft und damit für die Beschäftigten.
Debatte Deutsche Bank: Das Prinzip Ackermann
Dienstag, 8. September 2009Ulrike Herrman, taz.de
Nichts gelernt. Der Deutsche-Bank-Chef nutzt die Finanzkrise, um den eigenen Profit zu steigern. Dieses riskante Spiel führt unweigerlich zum nächsten Crash.
Quelle: taz.de
Ein sehr lesenswerter Beitrag von Ulrike Herrmann. Ihre These: Informationstechnik ist heute der entscheidende Wettbewerbsfaktor im globalen Bankenwettbewerb und der Bankmanager wird zu einem Ingenieur aufgewertet.