Lesen Sie in der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, warum Genossenschaften derzeit Konjunktur haben, in welchen Branchen sie besonders oft zum Einsatz kommen und wie es um Genossenschaften im Ausland bestellt ist.
Artikel-Schlagworte: „Wirtschaftskrise“
Neue Genossenschaften
Dienstag, 25. August 2009Genossenschaftsmodelle erleben eine Renaissance
Dienstag, 25. August 2009Christine Wicht, nachdenkseiten.de, 22. Mai 2009
Der Wunsch in der Bevölkerung nach finanzieller Stabilität und Unabhängigkeit von globalen Finanzsystemen, der Ruf nach alternativen Wirtschaftsmodellen mit gerechter Entlohnung und sicheren Arbeitsplätzen wächst und immer mehr Menschen stellen sich die Frage ob Unternehmen in einer globalisierten Welt existieren nur können, wenn sie neoliberalen Prinzipien zu folgen? Die genossenschaftliche Unternehmensform bewährt sich in der Krise und erlebt derzeit eine Renaissance. Der Genossenschaftsverband Bayern gibt in einer aktuellen Pressemeldung bekannt, dass sich mit 29 Eintragungen in bayerischen Registergerichten der Vorjahreswert neu gegründeter Genossenschaften mehr als verdoppelt habe. Die Spannbreite der Neugründungen umfasse Bereiche der Landwirtschaft und des Dienstleistungsgewerbes ebenso wie den Medizin- und Energiesektor. Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern begründet den Zulauf mit den Worten: “Genossenschaften werden von Menschen in den Regionen gegründet, um dort wirtschaftliche Verbesserungen zu ermöglichen oder Marktversagen zu beheben. Sie bieten Stabilität, betriebswirtschaftlich wie volkswirtschaftlich.“
Quelle: nachdenkseiten.de
Ökonom Bontrup über Wirtschaftskrise: “Wir machen so weiter – unfassbar”
Sonntag, 16. August 2009Beate Willms, taz, 19.5.09
Wenn wir die Gelegenheit nicht für eine Demokratisierung der Wirtschaft nutzen, haben wir aus der Krise nichts gelernt, ist der Ökonom Heinz-Josef Bontrup überzeugt.
Quelle: taz.de
Eric Hobsbawm: Es wird Blut fließen, viel Blut
Sonntag, 16. August 2009Volker Hinz, stern.de, 20/2009
Sozialhistoriker und Philosoph Eric Hobsbawm (92).
Was Shakespeare für die Darstellung der menschlichen Seele getan hat, das ist dem Historiker Hobsbawm bezüglich der Universalgeschichte gelungen.
so die Süddeutsche Zeitung
Billionen Euro und Dollar setzen die Politiker gegen die Wirtschaftskrise ein. Wissen sie, was sie da tun? Nein, sagt Eric Hobsbawm, einer der wichtigsten Historiker der Gegenwart. Schlimmer noch als die Große Depression, die er vor 80 Jahren in Berlin miterlebte, sei der Zusammenbruch heute. Er hat Angst, dass der Kapitalismus sich über eine fürchterliche Katastrophe rettet.
Quelle: stern.de