Stefan Biskamp, Financial Times, 15.05.09
Die wahllose Rettung von Banken untergräbt die Demokratie und eine Reform des Geldsystems. Die Regierung sollte die Ursachen der Krise beseitigen: die perversen Anreize im Finanzsystem.
Quelle: ftd.de
Stefan Biskamp, Financial Times, 15.05.09
Die wahllose Rettung von Banken untergräbt die Demokratie und eine Reform des Geldsystems. Die Regierung sollte die Ursachen der Krise beseitigen: die perversen Anreize im Finanzsystem.
Quelle: ftd.de
Christian Litz, brand eins, 1/1999
Eine Bank … aber kein Computer.
Ein Kampf … gegen die Bankenaufsicht.
Ein Banker … Fritz Vogt.
Eine wunderbare, fast skurile Geschichte über einen Banker auf der Schwäbischen Alb, der sich seit Jahrzehnten wehrt, einen Computer zu nutzen. Was lange als kautzig erschien, lässt das Unseriöse und Kriminelle der Finanzkrise klarer werden. Zu empfehlen ist auch die DVD „Schotter wie Heu“ von Wiltrud Baier und Sigrun Köhler.
Quelle: brandeins.de
Kerstin Kohlenberg und Wolfgang Uchatius, DIE ZEIT, 27.11.2008 Nr. 49
Die Finanzkrise hat riesige Vermögen vernichtet. Doch die Milliarden sind nicht verschwunden – sie werden gerade neu verteilt. Eine Spurensuche bei amerikanischen Baufirmen, deutschen Bankmanagern und chinesischen Investoren.
Ein sehr gut recherchierter Beitrag, der für den Henri-Nannen-Preis 2009 nominiert wurde.
Quelle: zeit.de
Stephan Schulmeister, Die Presse, 06.02.2009 | 19:02
Geld kann arbeiten, und wie! Das sehen wir erst jetzt so recht. – Zur großen Krise. Und ihrem gesellschaftlichen Kontext.
Politiker müssten sich fragen, ob sie nicht gravierende Fehler gemacht haben, indem sie sich an Losungen wie „Mehr privat, weniger Staat“ oder „Der Markt hat immer recht“ orientierten, Fehler, für die andere (Schwächere) nun zahlen müssen. Und Journalisten müssten sich fragen, ob sie nicht diese fahrlässige Politik gefördert haben, indem sie der Mode der Wirtschaftswissenschaften folgten.
Eine der klarsten Analysen der Finanzkrise, wobei die Metapher der Prozession verdeutlicht, wie viele vom “System” profitieren und wie schwierig es sein wird, grundlegende Änderungen zu erreichen.
Quelle: diepresse.com