Lara Fritzsche
zeit.de/40/09
Egal ob im Job oder privat. Nur wer die Vorauswahl besteht, hat eine Chance als Partner, Kollege, Freund. Jetzt reicht’s, findet Lara Fritzsche.
http://www.zeit.de/2009/40/Castingallee-40
Lara Fritzsche
zeit.de/40/09
Egal ob im Job oder privat. Nur wer die Vorauswahl besteht, hat eine Chance als Partner, Kollege, Freund. Jetzt reicht’s, findet Lara Fritzsche.
http://www.zeit.de/2009/40/Castingallee-40
Von Johan Schloemann
sueddeutsche.de, 16.09.09
Seit der Studie des Club of Rome von 1972 haben Wachstumszweifel in Deutschland Konjunktur – erneut versuchen nun Kapitalismuskritiker, den Verzicht als Gewinn zu definieren.
Bernhard Pötter, TAZ, 1.2.09, Interview
Für die Umwelt bedeutet die Rezession eine Atempause. Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut über Ökoschulden des Finanzkapitalismus, einen deutschen New Green Deal und Wirtschaft ohne Wachstum.
Quelle: taz.de
Jacques Sapir, Le Monde diplomatique, 3/2009
Ausmaß und Tiefe der Wirtschaftskrise haben die Debatte über den Protektionismus neu entfacht. Wie brisant das Thema ist, lässt sich an den aufgeregten Reaktionen der Protektionismusgegner ablesen, für die der Freihandel zum Fetisch geworden ist. Da werden Fakten in einer Weise vorgetragen, die die Wahrheit aus Unwissenheit oder mit voller Absicht verdreht. Kurzum: Protektionismus ist tabu.
Quelle: monde-diplomatique.de
Thomas Fricke, Financial Times, 04. 06. 2009
Die Kritik am deutschen Exportmodell löst hierzulande tiefe Existenzangst und panische Verteidigungsreflexe aus. Dabei wäre es nicht schwer, von der Droge Export loszukommen – und auch besser für das Land.
Quelle: ftd.de
Paul Kirchhof, Faz.net, 28.5.09
Unser Denken ist verwirrt. Auf Kredit versuchen wir, das Wachstum in Schwung zu bringen, statt die Staatsschulden abzubauen. Unsere Wirtschaftsakteure müssen dringend wieder in die Verantwortung genommen werden. Eigentum kann es nur noch in begrenzter Freiheit geben, meint der Finanzrechtler Paul Kirchhof.
Quelle: faz.net
Friederike Spiecker, Le Monde diplomatique, Juni 2009
Das Platzen der spekulativen Kreditblase war unvermeidlich. Erstaunt stellen heute viele Mitspieler im Kasino fest, dass nicht alle beim Wetten gewinnen können. Denn anders als in der Realwirtschaft, wo mithilfe von Krediten immerhin versucht wird, reale Innovationen auszuprobieren und in Produktivitätssteigerungen umzusetzen, sind reine Finanzwetten von vornherein unproduktiv. Die “Innovationen” im Finanzsektor beschränkten sich auf das Neuverpacken und Umverteilen risikobehafteter Papiere.
Quelle: monde-diplomatique.de
Ein sehr klarer Beitrag, der die Risiken des Finanzkreislaufs darstellt, aber auch auf die Unsicherheiten des Kreislaufs Realwirtschaft aufmerksam macht.
John Maynard Keynes hat über die kleine Not des Augenblicks hinausgedacht
von Karl Georg Zinn
Für die dritte Phase charakteristische Konstellation eines (zu) niedrigen Wachstums wird in der Literatur als Stagnation oder auch säkulare Stagnation(10) bezeichnet. Keynes hingegen sprach von “gesättigtem Investitionsbedarf”, der letztlich von der abnehmenden Konsumdynamik herrühre. … Um trotz abnehmenden Wachstums Vollbeschäftigung zu sichern, müsse die Wirtschaftspolitik in drei Richtungen agieren. Erstens müsse sie für eine gleichmäßige Einkommensverteilung sorgen, um den Massenkonsum zu heben und jene Konsumbedürfnisse zu befriedigen, die noch als “sinnvoll” gelten. Keynes scheute sich also nicht, zwischen sinnvollem und rein konsumistischen Verbrauch zu unterscheiden. Zweitens müsse die Staatsquote erhöht werden, um öffentliche Güter in einem dem historischen und kulturellen Entwicklungsstand der Gesellschaft angemessenen Umfang bereitzustellen…
DER SPIEGEL Nr. 31/ 27.07.09
Der frühere sächsische CDU-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf, 79, über die schwierige Rettung der Banken, die Grenzen des Wachstums und die Möglichkeit einer schwarz-grünen Koalition nach der nächsten Bundestagswahl im Herbst.
„Biedenkopf: Wer glaubt, die Welt werde nach diesem Zusammenbruch wieder zum Vorkrisenzustand zurückkehren, folgt einer gefährlichen Illusion. Die Krise ist nicht vorbei, vor allem aber sind ihre Ursachen nicht beseitigt. Die Industrieländer folgen seit mindestens drei Jahrzehnten einem verfehlten Wachstumsbegriff. Das Wachstum ist zum Fetisch geworden, mit all den irrationalen Konsequenzen, die wir heute als Ausbeutung der Umwelt, Zerstörung des Klimas und Belastung nachfolgender Generationen erleben.“
Quelle: service.spiegel.de
Stefan Reinecke, taz.de, 11.08.09
Unbeirrbar hält die SPD an der Idee fest, Marktwirtschaft erlaube Vollbeschäftigung
Die kapitalistische Ökonomie ist so schwindelerregend produktiv, dass sie ohne Unterlass durch Rationalisierungen Jobs vernichtet. Um diese Rationalisierungseffekte auszugleichen, die längst auch White-Collar-Branchen wie Banken und Versicherungen erfasst hat, ist viel Wachstum nötig. Doch vier oder fünf Prozent Wachstum sind in hoch entwickelten Industrienationen kaum möglich – und wenn, dann nur, indem rabiat soziale und ökologische Belange ignoriert werden.
Quelle: taz.de