Kai Schlieter
Zehn Jahre nach seinem Tod schließt ein Band mit “vorletzten Gesprächen” die Lücke in einer Trilogie mit Niklas Luhmann im O-Ton. Ein Versuch, den Soziologen zu verstehen.
Quelle: taz.de
Kai Schlieter
Zehn Jahre nach seinem Tod schließt ein Band mit “vorletzten Gesprächen” die Lücke in einer Trilogie mit Niklas Luhmann im O-Ton. Ein Versuch, den Soziologen zu verstehen.
Quelle: taz.de
Thomas Assheuer, DIE ZEIT, 10.06.2009 Nr. 25
Der Philosoph Jürgen Habermas wird achtzig Jahre alt. Sein Werk ist gewaltig, seine internationale Wirkung enorm. Das hat einen guten Grund: Seine Bücher verteidigen den Geist der Moderne. Und dennoch bleiben sie empfindlich für die Niederlagen des Fortschritts.
Früher las man die Bücher von Jürgen Habermas heimlich unter der Schulbank und durfte sich vom Lehrer nicht erwischen lassen. Heute sind die Texte von Habermas Pflichtlektüre. Wer seine Schlüsselbegriffe nicht kennt, darf sich nicht dabei erwischen lassen, denn ihr Urheber ist schon zu Lebzeiten ein Klassiker und so berühmt, wie ein Philosophieprofessor nur werden kann. Das ist kein gutes Zeichen, weil für Klassiker gilt: Man kennt ihre Formeln. Aber ihr philosophisches Motiv, in dem das Herz der Gedanken schlägt – das hat man vergessen.
Quelle: zeit.de
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