Bernhard Pötter, TAZ, 1.2.09, Interview
Für die Umwelt bedeutet die Rezession eine Atempause. Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut über Ökoschulden des Finanzkapitalismus, einen deutschen New Green Deal und Wirtschaft ohne Wachstum.
Quelle: taz.de
Bernhard Pötter, TAZ, 1.2.09, Interview
Für die Umwelt bedeutet die Rezession eine Atempause. Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut über Ökoschulden des Finanzkapitalismus, einen deutschen New Green Deal und Wirtschaft ohne Wachstum.
Quelle: taz.de
Stefan Weber, Sueddeutsche.de, 22.06.2009
Elektronische Hilfe beim Einkaufen: Der Einzelhandel will mit neuen Konzepten Geld sparen, aber die Kunden machen nicht alles mit.
Quelle: sueddeutsche.de
Thomas Steinfeld, sueddeutsche.de, 5.0609
Der Traum vom Eigenheim: Schnee von gestern – heute träumt man von höheren Dingen. Wie uns die Kultur aus der Krise holt.
Laut Volkswirt Meinhard Miegel macht es die Menschen zufriedener, ein Instrument zu spielen als eine große Wohnung zu besitzen. Ein frommer Geist ist in das landläufige Gerede über die Wirtschaftskrise eingezogen, und die Frömmigkeit dient scheinbar: der Kultur. “Fragt man, was macht dich zufriedener, ein Auto oder die Fähigkeit, eine Fremdsprache zu sprechen, dann sagen die meisten: die Fremdsprache”, erklärt der Jurist und Volkswirt Meinhard Miegel in der FAZ vom Mittwoch. “Das gilt auch im Vergleich: große Wohnung oder Fähigkeit, ein Instrument zu spielen. Das Instrument macht zufriedener.”
Quelle: sueddeutsche.de
Wolfgang Uchatius, ZEIT-ONLINE
Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum? Weil sonst Firmen sterben. Weil dann Menschen arbeitslos werden, arm und unglücklich. Ist das unausweichlich? Eine Alternative muss her.
Quelle: zeit.de
Mathias Greffrath, Die Tageszeitung, 22.04.09, S. 12
Auf jede Krise folgt neues Wachstum – der zweihundert Jahre alte Glaube treibt nach wie vor die Modelle der “Wirtschaftsforscher” an. … Das Menschenbild der Wirtschaftswissenschaften ist endgültig überholt. Erkenntnisse über den Homo sapiens sollen jetzt dem Homo oeconomicus aus der Patsche helfen.
Quelle: taz.de
John Maynard Keynes hat über die kleine Not des Augenblicks hinausgedacht
von Karl Georg Zinn
Für die dritte Phase charakteristische Konstellation eines (zu) niedrigen Wachstums wird in der Literatur als Stagnation oder auch säkulare Stagnation(10) bezeichnet. Keynes hingegen sprach von “gesättigtem Investitionsbedarf”, der letztlich von der abnehmenden Konsumdynamik herrühre. … Um trotz abnehmenden Wachstums Vollbeschäftigung zu sichern, müsse die Wirtschaftspolitik in drei Richtungen agieren. Erstens müsse sie für eine gleichmäßige Einkommensverteilung sorgen, um den Massenkonsum zu heben und jene Konsumbedürfnisse zu befriedigen, die noch als “sinnvoll” gelten. Keynes scheute sich also nicht, zwischen sinnvollem und rein konsumistischen Verbrauch zu unterscheiden. Zweitens müsse die Staatsquote erhöht werden, um öffentliche Güter in einem dem historischen und kulturellen Entwicklungsstand der Gesellschaft angemessenen Umfang bereitzustellen…
Claudia Voigt, KulturSPIEGEL 7/2009
Viel Arbeit, wenig Zeit: Lange galt das als einziger Weg zu einer erfolgreichen Existenz. Doch die Krise wird das ändern – zum Glück.
Quelle: service.spiegel.de
DIE ZEIT, 30.07.2009 Nr. 32 – Seite 23
Schluss mit der Debatte um längere Laufzeiten für Atommeiler, fordert der scheidende Chef des Umweltbundesamtes Troge – und sagt, wie die Ökowende zu schaffen wäre.
Quelle: zeit.de
Tim Linde, DIE ZEIT, 30.07.2009 Nr. 32 – Seite 25
Miete, Kindergartengebühren, Altersvorsorge – und ein bisschen mehr Freiheit: Das treibt die meisten Unternehmer an. Nicht die Gier.
Quelle: zeit.de
Nadine Michel, taz.de, 7.08.09
Das Megasolarprojekt Desertec behindert den Ausbau der Energieversorgung in Afrika, so fürchten Experten. Vor allem die Menschen auf dem Land würden ohne Strom bleiben.
Quelle: taz.de