Archiv für August 2009

Die Arbeitslosen von Marienthal

Montag, 31. August 2009

Andre Oetting und Bjoern Bewersdorff im Rahmen des Proseminars IMG 2 der Uni HH, WS 2004/05

Ziel der Untersuchung (1933) war, die Stellung der Arbeitslosigkeit und die Wirkung der Arbeitslosigkeit auf die Bewohner Marienthals herauszufinden.

Bis dato gab es nur die offiziellen Statistiken auf der einen Seite und Berichte in Zeitungen, soziale Reportagen auf der anderen Seite.

“Zwischen den nackten Ziffern der offiziellen Statistik und den allen Zufällen ausgesetzten Eindrücken der sozialen Reportage klafft eine Lücke, die auszufüllen der Sinn unseres Versuches ist.” (Jahoda u.a. 1933, S. 24). Dabei wurde von den Autoren betont, dass vor allem der “Untersuchungsgegenstand das arbeitslose Dorf und nicht der einzelne Arbeitslose” (Jahoda u.a. 1933, S. 25) ist. Die Zitate folgen der Taschenbuchausgabe im Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1975).

Die Arbeitslosen von Marienthal

Biennale: Kunst im Futur II

Montag, 31. August 2009

DIE ZEIT 09.06.2005 Nr.24

Der Künstler Tino Sehgal und der Philosoph Peter Sloterdijk – ein ZEIT-Gespräch zur Biennale in Venedig.

Sehgal: „ Es herrscht also ein in der Geschichte der Menschheit präzedenzloser Fall, dass mehr produziert wird, als wir brauchen. Wenige scheinen das bislang so richtig realisiert zu haben, zumindest folgen unsere Erwartungen an das Wirtschaften weiterhin der Logik des Mangels. Wir erleben also so etwas wie eine Epochenwende“.

Sloterdijk: „ Ein amerikanischer Romancier hat jüngst eine Utopie geschrieben von einer Gesellschaft, in der die Bürger der Zukunft dafür zahlen, dass sie arbeiten gehen dürfen“.

Quelle: zeit.de

Andere Branchen, ähnliche Sitten

Montag, 31. August 2009

DIE ZEIT, Ausgabe 47, 2005

Wie es zugeht in Bauwirtschaft, Schlachthöfen, Paketdiensten und bei der Arbeit für den Staat.

Quelle: zeit.de

Von technischem Fortschritt und Handlungsverantwortung: Wer oder was fliegt den Airbus?

Montag, 31. August 2009

Oleksandra Lysyk und Stefanie Grunwald

Eine Arbeit im Rahmen des Proseminars “IT in der globalen Wissensökonomie”, WS 07/08, Uni HH, Dep. Informatik.

Der Beitrag beschreibt die Entwicklung vom 5-Mann-Cockpit zum vollautomatischen Flieger.

Wer oder was fliegt den Airbus?

Die Zukunft des Kapitalismus: Die Angst, überflüssig zu sein

Montag, 31. August 2009

Richard Sennett, DIE ZEIT, Ausgabe 21, 2005

Zwang zur Anpassung: Warum der neue Kapitalismus unsere Freiheit nicht vermehrt hat.

Quelle: zeit.de

Buchtipp

Montag, 31. August 2009

Ludwig Siegele und Joachim Zepelin

Matrix der Welt. SAP und der neue globale Kapitalismus

Campus 2009

Ein sehr kurzweiliges und kenntnisreich geschriebenes Buch über die SAP-Story, die über eine Firmenhistorie hinausgeht und gut verdeutlicht, wie die IT – in diesem Fall SAP – in Wechselwirkung zum Aufbau des marktradikalen Kapitalismus steht. Die zentrale These des Buches – die Dialektik von Technik und betrieblicher Organisation – ist deckungsgleich mit dem Ansatz der Mikropolis-Sichtweise.

Kritikpunkt: Offensichtlich sind die Autoren gut bekannt mit dem SAP-Establishment, deswegen fallen kritische Anmerkungen wenn überhaupt, eher dünn aus.

SAP: Fehler im System

Montag, 31. August 2009

Karsten Polke-Majewski, DIE ZEIT, 30.03.2006 Nr.14

Früher fühlten sich die Programmierer bei SAP wie Unternehmer im Unternehmen. Heute empfinden sie ihr Tun als Fließbandarbeit. Klar, dass sie jetzt einen Betriebsrat wollen.

Quelle: zeit.de

Hochqualifizierte in einer globalisierten Arbeitswelt: Von der Erosion der “Beitragsorientierung” zu neuen Arbeitnehmeridentitäten

Montag, 31. August 2009

Andreas Boes und Tobias Kämpf, AIS Studien, Nov. 2008

Die Diskussion zu „Off/Nearshoring“ signalisiert, dass neben der Internationalisierung der industriellen Produktion mittlerweile auch die Arbeit von Angestellten und Hoch-qualifizierten zu einem Gegenstand internationaler Arbeitsteilung werden kann. Auch diese Beschäftigtengruppen müssen sich in der Folge mit den „Schattenseiten“ der Globalisierung auseinandersetzen. In betroffenen Bereichen wie der IT-Industrie verändern sich damit zentrale Koordinaten der Arbeit von Hochqualifizierten: neue Formen der Standortkonkurrenz, die Standardisierung vieler Arbeitsprozesse und neue Formen der Kontrolle, die auf einer gesteigerten Austauschbarkeit der Beschäftigten setzen, führen dazu, dass ihre Arbeit in neuer Qualität den Charakter einer „echten“ Lohnarbeit erhält.

Quelle: ais-studien.de

Die Freiheit und ihr Preis

Montag, 31. August 2009

Peter Laudenbach, brand eins, 1/2009

Angestellte entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Unternehmen verzichten auf Kontrolle. Klingt wie Zukunftsmusik? Ist aber längst Realität.

Quelle: brandeins.de

Gib das Letzte

Montag, 31. August 2009

Jakob Schrenk, neon.de, 15.07.2006 14:26 Uhr

Früher wurden Arbeitnehmer von ihren Bossen AUSGEBEUTET. Heute machen sie es selbst. Wie weit wollen wir dabei noch gehen?

Quelle: neon.de