Frank Kleemann, G. Günter Voß, Kerstin Rieder
Die betriebliche Nutzung privater Innovativität im Web 2.0 durch „Crowdsourcing“
Die große Resonanz, auf die das „Mitmach-Web“ bei Internetnutzern stößt, verweist auf einen hohen Bedarf nach aktiver Beteiligung. Zunächst vom anti-kommerziellen Impetus der „open source“-Bewegung getragen, haben mittlerweile auch Unternehmen Web 2.0-Strukturen als Plattform entdeckt. Crowdsourcing“, „Open Innovation“ (vgl. Chesbrough 2006, 2007, Chesbrough u.a. 2006, Drossou 2006, Hippel 2005), „Interaktive Wertschöpfung“ (Reichwald / Piller 2006) oder „Social Commerce“ sind aktuelle
Schlagwörter, die (mit unterschiedlicher Akzentuierung) beschreiben, wie Unternehmen versuchen, ihre Kunden (bzw. „User“ / „Nutzer“) gezielt in betriebliche Prozesse einzubinden.