Präsentation von Johann Gießwein und Alex Schajew
Archiv für August 2009
RFID – Technologie der Zukunft?
Montag, 31. August 2009Der Antihumanist: Annäherung an Luhmann
Montag, 31. August 2009Kai Schlieter
Zehn Jahre nach seinem Tod schließt ein Band mit “vorletzten Gesprächen” die Lücke in einer Trilogie mit Niklas Luhmann im O-Ton. Ein Versuch, den Soziologen zu verstehen.
Quelle: taz.de
Der Vorwärtsverteidiger: Jürgen Habermas zum 80.
Montag, 31. August 2009Thomas Assheuer, DIE ZEIT, 10.06.2009 Nr. 25
Der Philosoph Jürgen Habermas wird achtzig Jahre alt. Sein Werk ist gewaltig, seine internationale Wirkung enorm. Das hat einen guten Grund: Seine Bücher verteidigen den Geist der Moderne. Und dennoch bleiben sie empfindlich für die Niederlagen des Fortschritts.
Früher las man die Bücher von Jürgen Habermas heimlich unter der Schulbank und durfte sich vom Lehrer nicht erwischen lassen. Heute sind die Texte von Habermas Pflichtlektüre. Wer seine Schlüsselbegriffe nicht kennt, darf sich nicht dabei erwischen lassen, denn ihr Urheber ist schon zu Lebzeiten ein Klassiker und so berühmt, wie ein Philosophieprofessor nur werden kann. Das ist kein gutes Zeichen, weil für Klassiker gilt: Man kennt ihre Formeln. Aber ihr philosophisches Motiv, in dem das Herz der Gedanken schlägt – das hat man vergessen.
Quelle: zeit.de
Weitere Links zu diesem Thema:
- Animationen auf mikropolis.org: Mikropolis – vom Kontor zum Bangalorebutler
Wikipedia oder Brockhaus? – Wer wird gewinnen?
Montag, 31. August 2009Tobias Triebfürst und Torben Wolf
Proseminar IMG 2, „Informationstechniken in Organisation und Gesellschaft“, Uni HH, WS 2004/05
Die Weisheit der vielen: Wie demokratisch und wie wahr ist eigentlich Wikipedia?
Montag, 31. August 2009Mathieu O’Neil, Le Monde diplomatique, 5/2009
In der Welt von Wikipedia kommt es nicht auf Status an. Jeder Nutzer kann auch als Autor oder Redakteur an der Erweiterung und Verbesserung der freien Online-Enzyklopädie mitarbeiten. Insofern bietet das Internet neue Möglichkeiten, um das klassische Bild des Experten zu revidieren. Doch wie lässt sich die digitale Spreu vom Weizen trennen, wenn wie bei Wikipedia jeder schreiben darf, aber zugleich jede offizielle Legitimierung tabu ist? Die Antwort lautet: durch die quantitative Bewertung der Nutzerbeiträge. “Die Intelligenz der Masse”, das heißt die automatische Bündelung vieler individueller Entscheidungen, führt wie durch Zauberhand zum idealen Ergebnis.
Eine kritische Auseinandersetzung mit Wikipedia. Die Aufforderung ist, dem Medium kritischer gegenüber zu sein, zumal Wikipedia per se ein großer Vertrauensvorschuss geschenkt wird.
Quelle: monde-diplomatique.de
Mythen, Märchen, Missverständnisse
Montag, 31. August 2009Matthias Finck und Wolf-Gideon Bleek
Eine nüchterne informatische Betrachtung von Open-Source-Entwicklungsprozessen
In der Literatur herrschen viele Vorurteile und Missverständnisse über Open Source-Prozesse. Diese betreffen sowohl die Zusammensetzung und die Arbeitsweise der Beteiligten als auch deren Motivation, Qualifikation und Organisation. Eine ausführliche Zusammenstellung der aktuellen Literatur zudiesem Thema wird ausgebreitet und deren Widersprüche aufgezeigt. Durch eine von der Informatik geprägte Perspektive bringt dieser Artikel eine alternative Betrachtungsweise in das Feld der Open-Source-Entwicklung. Damit helfen wir ein neues stärker informatisch geprägtes Feld von Forschungsfragen zu erschließen.
Open Source – Ansätze für ein neues, globales Innovationsmodell?
Montag, 31. August 2009Michael Berner, Till Utesch, Simon Gerlach
Proseminar, IMG2, „Informationstechniken in Organisation und Gesellschaft“, Uni HH, WS 2004/05
Why Software Should Be Free
Montag, 31. August 2009Die Arbeiten Eric von Hippels am MIT: Open Source-Innovationsnetzwerke
Montag, 31. August 2009Niels Beuck und Martin Burmester
Referat im Rahmen des Proseminars „Informatik & Gesellschaft“, Uni HH, FB Informatik, WS 2005/06.
Wir wollen in dieser Ausarbeitung die Arbeiten von Eric von Hippel vorstellen, der zeigt, dass Anwender innovativ werden, und sich die gewonnenen Erkenntnisse häufig kostenlos gegenseitig zur Verfügung stellen. Unter Anwendern verstehen wir hier neben Privatpersonen, den Endverbrauchern, auch Hersteller, die selbst Produkte und Dienstleistungen im Herstellungsprozess anwenden und in Anspruch nehmen. Am deutlichsten zeigt sich dieses Verhalten in einem Phänomen, das von Hippel als Anwenderinnovationsnetzwerke bezeichnet. Hier erstellen Anwender Produkte, ohne einen direkten kommerziellen Nutzen daraus zu ziehen.
Der Kunde als Gratis-Designer
Montag, 31. August 2009Arno Rolf, TAZ, 15. Febr. 2007
Das Web 2.0 gilt vielen Trendforschern als Reich der Feiheit. Doch vor allem können Firmen rationalisieren und umsonst kreative Ideen schöpfen.
Artikel: Gratisdesigner